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Freitag, 10. Februar 2012

Game of Thrones - Staffel 1

(USA 2011)



Wie für so viele Serienfreunde war auch für mich „Game of Thrones – Staffel 1″ das wohl meisterwartete Ereignis der aktuellen TV-Saison. Auch wenn ich George R. R. Martins Vorlage (noch) nicht kenne, so eilt der düsteren Fantasyreihe doch ein gewisser Ruf voraus. Deswegen werde Ich jetzt in diesem Review hier nicht allzu viel verraten! Schauen und sich einfach in den Bann ziehen lassen!

Die Verfilmung des ersten Teils der „A Song of Fire and Ice“-Reihe als erwachsene Fantasy zu beschreiben grenzt schon an  maßlose Untertreibung. Egal ob abgetrennte Gliedmaßen oder nackte Tatsachen (ich habe gegen wohlgeformte Brüste generell nichts einzuwenden) – der typische HBO-Zuschauer wird sich sofort heimisch fühlen! So werden ,neben vielen (mehr oder weniger) bekannten Darstellern, in erster Linie natürlich Sean Bean, herrlich fiese Intrigen geschmiedet, Publikumslieblinge kurzerhand ins Jenseits befördert und auch sonst wird mit allerlei derben Ausdrücken und Handlungen die Zwischenmenschlichkeiten der Charaktere, alles andere als gefördert. Ähnlich, wie es einst die Western-Serie Deadwood vorgemacht hatte. Apropos Jenseitsbeförderung: Wie es bei HBO so Tradition ist, geschieht das Dahinscheiden natürlich immer mit einem ordentlichen verschütten von Lebenssaft, der teilweise schon krass in Szene gesetzt wurde.
Auch wenn „Game of Thrones“ in einer mittelalterlichen Welt spielt, so wird die Serie doch ziemlich modern erzählt. Nahezu am Ende jeder Episode gibt es somit einen Cliffhanger, der oft fieser nicht sein könnte. Auch das Staffelfinale fand ich grandios, was das Warten auf die Fortsetzung nicht wirklich einfacher macht.

9 von 10 Punkten

Sonntag, 26. April 2009

Sarah Kuttner - Mängelexemplar


Kennt jemand noch diese altmodischen rechteckigen Dinger aus toten Pflanzen, die mit geordneten Mustern aus schwarzer Farbe befüllt sind? Diese teils unhandlichen Aufschichtungen von gepresstem und gebleichtem Holz? Ja, genau: Vor noch kurzer Zeit benutzte man das gute alte deutsche Wort "Bücher" dafür. Heute gibt es dagegen "E-Books", die man auf "Kindles" liest, oder eben Blogs, auf denen Leute wie Ich ihren Senf zu allem möglichem loswerden. Seltsamer- weise gibt es auf diesem Blog auch eine "Bücher"- Kategorie, die ein ziemlich armseeliges Dasein fristet. Um mal wieder etwas Frischtext in diese Rubrik zu bringen, schreib Ich heute mal über den hervorragenden Roman Mängelexemplar von Sarah Kuttner.

In Mängelexemplar geht es um Karo. Karo ist anstrengend. Das gibt Sie selber zu. "Ich bin anstrengend": So heißt es gleich mehrmals am Anfang des Romans. Und damit auch jedermann versteht, wie anstrengend Karo ist, setzt die ganze nun folgende Geschichte an, es zu beweisen: Karo ohne Job beim Psychiater. Karo mit ihrem mittelmäßigen Freund, den sie verlässt. Karo heulend am Telefon, um ihren Freund, den sie nicht will, (erfolglos) zurückzubekommen. Karo ohne Freund heulend in den Armen – und auf den Knien – ihres besten Freundes. Karo heulend in der Psychiatrie.

Hohe Erwartungshaltung, Entfremdungen und das dauernde Beschäftigen mit sich selbst. Kuttners Roman ist für mich ein Bild der Zeit von Menschen der Zeit. Jede Generation kennt das in irgendeiner Form. Auch Männer, denn dieses Buch ist kein Frauenroman, sondern auch interessant für Männer zu lesen. Natürlich ist dieses Buch aus der Sichtweise einer Frau verfasst. Trotzdem empfehle ich dieses Buch für alle weiter, die verstehen wollen, was in der Generation der heute 25-30-jährigen vor sich geht. Eine Generation, die erkennt, dass das Leben nicht immer nur Party ist. Man kann eben nicht immer alles mit einem lockeren Gag zur Seite schieben.

Dieser Roman erinnert mich zu 80% an mich *leider*! Zwar bin ich nicht bei so einem Psycho-Arzt; das hab ich alles unter Kontrolle *fg* und sexuell Misbraucht wurde Ich auch nie von einem bekannten, aber der Rest, wie bei mir! Das mit dem Job, nicht der gleiche; und die Beziehungen....
Ich empfehel das Buch hiermit wirklich, einfach herrlich und lustisch.

Sonntag, 15. Juni 2008

Bockmist und Schlüpfer?

Der Londoner Agent Thomas Lang, gerät etwas unfreiwillig in einen Waffenskandal internationalen Ausmaßes. Spitzfindig, frech und respektlos, gelegentlich linkisch wie ein kleiner Junge, begegnet er Millionären, Waffenhändlern, Geheimdienstlern und spinnt nach und nach ein Netz der Zusammenhänge. Seine Liebe zu einer in den Fall verwickelten Amerikanerin ist jedoch der Aufklärung nicht immer förderlich und bringt ihn in manch heikle Situation. Er stolpert von einer Misere in die nächste.

Sehr spannend geschrieben und nur in der Ich-Form formuliert überrascht Hugh Laurie, mit unerwarteten Ereignissen und Wendungen bzw. Rückblicken
, die auch beim Leser ein Gefühl des Erkenntniszuwachses erzeugen und ihn ebenso in Erstaunen versetzen wie den Helden des Buches. Da Laurie die Erzählung in der Ich-Form schrieb und der Leser vom Agenten auch direkt angesprochen wird, entsteht eine Komplizenschaft, die Mitleiden, Mitärgern und Mitlachen lässt. Wir besitzen keinen Wissensvorsprung, hängen eher etwas hinterher und versuchen, nichts zu verpassen. Das nimmt dem Ganzen keineswegs das Vergnügen - im Gegenteil. Zusätzlich sorgt der liebenswerte Humor des Autors für flüssigen Lesegenuss und führt geradewegs zum großen Knall.

Zu berücksichtigen ist, dass der Spionage-Roman bereits 1996 unter dem Titel “The Gun Seller” in England zum Bestseller avancierte und 1997 unter dem Namen “Der Waffenhändler” auch in Deutschland erschien. So manche Formulierung kommt deshalb etwas altbacken daher. An Aktualität hat die Thematik doch nichts verloren!

Aber durch den jetzigen Titel “Bockmist” wird das Buch ins Lächerliche gezogen. Das Multitalent Hugh Laurie erlangte als “Dr. House” gerade beim jungen Publikum Kultstatus, weshalb der Heyne-Verlag vermutlich glaubte, mit einer derartigen Titulierung und einem Schlüpfer auf dem Cover diese Zielgruppe zu erreichen.

Fazit: Bockmist sind nur der Titel und das Cover an dem Buch. Die dem Autor nicht gerecht werden. Ansonsten ist „Der Waffenhändler“ Spannung und lesespaß pur.

Sonntag, 18. Februar 2007

Ein allgemeiner Eindruck


Hi friends means foe's, this one also shall give it and not disdain. *g*
I still will now gramtikalisch me improve, at the latest when the Review will write of Zack Snyder's 300 (Movie). Everything is correct, Ka, here now, I am not quite sure of (5%) either here whether this.

Was ich Freitagabend gemacht hab?? Ich weiß es nicht mehr so genau, kann mich nur noch an >Grün-Weißes Spaßmobil, schalalala< (<---Polizei) erinnern!!
Am Mittwoch-Abend war in der SNEAK PREVIEW zu Smokin' Aces und werd, ich denk heute nicht mehr, meinen Eindruck schreiben. Hab den hier schon auf'm PC muß aber noch was editieren bzw. hinzufügen! Werd gleich zwar meinen wunderbaren Eindruck zu dem Film Lost in Translation, hier hinterlassen.

Nun komme ich doch mal zu einen etwas anderem Ding und zwar hab ich letztens das Buch "A Long Way Down" von Nick Hornby gelesen und das fast in einem Ruck durch.
Kurzes Fazit zum Buch:
Also ich fand das Buch von Anfang an fesselnd. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem menschliches Scheitern so herrlich auf die Schippe genommen wird wie hier. OK, vielleicht "A Man in full" oder "Bonfire of the Vanities" von Tom Wolfe kommen nah ran, aber nicht ganz. Die "fantastischen Vier" des Buches hier sind wunderbare, einzigartige Charaktere, mit denen ich mich irgendwie allen identifizieren konnte. Und die 350 Seiten des Buches waren wirklich sehr kurzweilig. Ich seh schon Hugh Grant als den gescheiterten Frühstücks-Moderator und Kindervergewaltigers, in der größten Film-Rolle seins Lebens.