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Dienstag, 8. Januar 2013

Scott Pilgrim Gegen Den Rest Der Welt – 3,2,1…FIGHT!

Scott Pilgrim, 22, Loser. Aktuelle Freundin: Knives Chau, 17, Schülerin. Seine Traumfrau: Ramona Flowers. Amerikanerin, anders. Scott will sich Ramona nähern. Problem: Ihre 7 Ex-Lover. Im Grunde geht es in Scott Pilgrim Gegen Den Rest Der Welt lediglich um diese Situation. Was würde man für die Liebe alles machen?< In diesem Fall ist es Scott Pilgrim, der, um mit Ramona eine Beziehung führen zu können, ihre sieben Ex-Lover besiegen muss. Umhüllt wird dieser Weg von einem Band-Wettbewerb bei dem Scotts Band ,,Sex Bob-omb” teilnimmt. Im Verlauf des Wettbewerbs stellen sich nun die Ex-Lover in seinen Weg, erst überrascht, dann entschlossen muss Scott sie einer nach dem anderen besiegen, Level pro Level bis zum Endgegner, für das ersehnte Ziel: Ramona.


 Auf den ersten Blick ist Scott Pilgrim ein Film, der bestimmt nicht jedem gefallen wird. Es ist die Umsetzung in Filmform durch Edgar Wright (Shaun of the Dead, Hot Fuzz) der gleichnamigen Comic-Reihe von Bryan Lee O’Malley, welche schon in den Comic-Sphäre ein hohes Ansehen erreicht hat. Man könnte sagen, dass dieser Film zugeschnitten auf eine junge Generation ist, die sich von der modernen Technologie gerne und oft blenden lässt, die von den vielen Lichtern nicht genug bekommt und sich in den rechteckigen Bildschirmen verlieren kann. Es sind Menschen, die gerne Videospiele spielen, Comics lesen, sich darin wohlfühlen, aber dafür eine Sparte darstellen, die meistens unter einem negativen Licht steht. Kurz: Die Rede ist von Nerds. Es ist die The Big Bang Theory Generation sozusagen. Dass das nicht ganz so richtig ist, wird sich noch herausstellen. Primär werden diese Fans natürlich den  meisten Spaß an diesem Film haben, also die, die den Comic kennen und die Atmosphäre darin lieben. Ich für meinen Teil kenne die Comic-Reihe nicht, konnte mich dennoch für diesen Film ungemein begeistern. Der Grund ist einfach: Scott Pilgrim macht unheimlich Spaß, egal, ob man die Comics kennt oder nicht, gleichgültig, ob man Videospiele spielt oder nicht. Scott Pilgrim ist ein Film, der potentiell einfach jedem Gefallen kann. Es ist eine einfache Geschichte, es sind sehr eigenständige Charaktere, der Humor ist originell und das alles wird audiovisuell in allen Belangen perfekt auf die Leinwand gebracht.

Ob die Adaption auf die Leinwand wirklich passend ist und jeder Fan der Reihe damit zufrieden sein wird kann ich nicht beurteilen. Das Resultat ist dennoch aus vielen Gründen gelungen. Fängt man mit der Optik an, dann wird man sehr schnell feststellen, dass man sich nicht in der Realität befindet. Man ist in einem Comic und in einem Videospiel, mit Lichtern, Effekten und ausgeschriebenen Sounds. Diese Grundlage bietet den Machern eine schier unglaubliche Menge an Freiraum der Darstellung. Man kann die Bewegungen so rasant gestalten wie man sie haben möchte oder die einfachsten Bassgriffe als die größten Erdbeben wirken lassen. Es sind einfach Bilder, die man so noch nicht gesehen hat, vielleicht in einem kleineren Maße, aber nicht so. Manche Einstellungen, manche Bilder hätte ich gerne zum Kaffee eingeladen, verführt und ihnen dann nach angemesserner Zeit einen Heiratsantrag gemacht. Es sind großartige Aufnahmen, die einem Videospiel-Gemälde ähneln. Kaum zu glauben, aber auch die Videospielwelt ist wahrhaftig schön anzusehen. Es bleibt noch nicht einmal bei einer Videospielwelt. Es ist auch die normale Welt, die sich damit vermischt und eine herrlich grotesk, schrille Optik bietet.

Auditiv werden die Bilder mit den genialsten Videospielsounds unterstützt, angefangen mit dem Retrosounds der alten Konsolen bis hin zu der brummigen Stimme, die in den Kampfspielen das ,,K.O.!” herausposaunt. Die Sounds sind nuanciert und perfekt eingesetzt, erdrücken die Atmophäre nicht und bilden stattdessen eine Grundlage für das Gefühl, welches dieser Film bietet. Es ist eine Atmosphäre, die sich rasant ändert, hyperaktiv und schrill ist, aber nie zu einem overkill führt. Es bleibt kurzweilig und es bleibt spaßig. Der Film geht nun nicht wirklich lange, aber nach einiger Zeit hab ich mich gefragt, wie sie denn noch diesen und jenen Ex-Lover hineinpacken wollen, so viel ist schon in den letzten Minuten geschehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht gleich andere Produktionen aus dem Boden entspringen, die die gleiche audiovisuelle Perfektion hinbekommen wollen, denn das wird nicht gelingen. Scott Pilgrim könnte man als kleinen Onehitwonder-Film ansehen, den man nicht nachmachen kann und auch nicht nachmachen sollte. Es wird ein billiger Abklatsch, wenn man es versuchen sollte. Denn neben dieser audiovisuellen Rausch sind auch die Charaktere, der Humor, die Dialoge bis in die letzte Minute originell.


Michael Cera, der unbeholfene Junge, der immer die gleiche Rolle zu spielen scheint, kann hier endlich in der Rolle des Scott Pilgrim mal die Sau rauslassen. Er ist natürlich immer noch dieser Junge, der leise und undeutlich spricht, vor Mädchen schüchtern ist, aber dieses Mal ist er dafür auch noch ein ziemlich großer Rockstar und haut, wenn es drauf ankommt, den Ex-Lovern auf die Fresse. Es ist herrlich ihn endlich in so einer Rolle zu sehen. Es passt zu ihm und man kann ihm seinen ganzen Charakter abkaufen. Passend dazu ist natürlich auch Mary Elizabeth Winstead, die seine Traummädchen Ramona spielt, für die sicherlich jedermann die Aufgabe annimmt, deren sieben Ex-Lover zu besiegen, um mit ihr zusammen sein zu können. Beide Schauspieler sind noch trotz ihrer beeindruckenden Vita noch am Anfang ihrer Karriere und können durch solche Rollen andere Seiten zeigen, die man von ihnen zuvor noch nicht gesehen hat.

Grandios sind nicht nur die beiden. Auch der Einsatz von etlichen Cameos bzw. einigen weiteren namenhaften Schauspielern versüßen diesen Film um einiges. So spielt Chris Evans z.B. einen Ex-Lover, der – als Actionstar üblich – erstmal seine Stuntdoubles gegen Scott antreten lässt. Daneben gibt es noch Anna Kendrick (Up In The Air), die Scotts Schwester spielt; Kieran Culkin, Scotts schwuler Mitbewohner; Jason Schwartzman, Ramonas Ex-Lover Gideon; Brandon Routh (Superman Returns, Chuck), den man in einer der witzigsten Rollen als Veganer in diesem Film zu sehen bekommt; Brie Larson (United States Of Tara), so wie Thomas Jane in einem Cameo. Es ist ein grandioser Cast, bei dem wirklich alles harmoniert.

Scott Pilgrim Gegen den Rest der Welt ist in jeder Hinsicht einfach eine positive Überraschung gewesen. Der Humor ist anders und fixiert sich nicht wie die typischen, plumpen Komödien auf Drogen und Geschlechtsorgane, er ist anders. Und besser. So bestellt Scott z.B. ein Paket, weil er weiß, dass Ramona die Lieferungen ausführt und wartet nach dem Klick am Computer im Schneidersitz vor der Haustür. Es ist eine zwanglose, lockere Atmosphäre, eine einfache Aktion, aber so herrlich skurril, dass das Lachen vorprogrammiert ist. Aber nicht nur der Humor ist genial, sondern auch die Action. Die Kampfszenen sind wunderbar choreographiert und könnten manchem anderen Actionfilm ohne Probleme das Wasser reichen, wenn nicht sogar übertrumpfen.


Ich kann nur schwer etwas gegen diesen Film schreiben. Man hat den Handlungsstrang mit Scotts Ex Envy (Brie Larson) mit der Zeit etwas vernachlässigt, aber das merkt man erst, wenn der Rausch vom Film abgeklungen ist, und der dauert lange an. Die Story ist einfach gestrickt, wie ein Videospiel eben. Gegner, die man bekämpfen muss bis zum Endgegner. Das Ganze ist natürlich vorhersehbar, aber Wright hat bestimmt kein vielschichtiges Werk gewollt. Als Macher von Shaun of the Dead und Hot Fuzz ist die Story offensichtlich nicht der Punkt, worauf man sich konzentrieren sollte, besonders nicht bei Scott Pilgrim. Es ist eine Liebesgeschichte und ein rasantes, aufregendes, spaßiges Abenteuer. Es ist ein lebendig gewordener Comic. Es ist das beste Videospiel, das keines ist. 

9,5 von 10 Punkten

15 Gründe warum Inception der beste Film des Jahrzehnts ist*

1. Inception ist von Christopher – fucking – Nolan!

2. Wenn man gerade meint, es gehe nicht tiefer, kommt Leo und sagt: Es geht immer noch tiefer!

3. Zwei Traumebenen? Das ist was für Pussies. Drei? Ach, geh weg. Um in den Genuss zu kommen Limbo zu tanzen, muss man tiefer, viel tiefer.

4. Nolan ist so ein Draufgänger, der braucht kein Intro, der fängt seinen Film direkt an! Nach dem Motto von Barney Stinson über sein ,,Get Psyched”-Mix: ,,people often think a good mix should rise and fall, but people are wrong. It should be ALL RISE, baby!”

5. Nolan ist so ein gewitzter, frecher Kerl, der braucht kein klares Ende. Die Zuschauer können sich selbst alles zusammenreimen!

6. Inception lässt schräges (!) Wasser blubbern! Es fängt so an:

 7. Und endet in einem unglaublichen Finale, worüber man noch tagelang staunen wird!

8. Inception ist der stilsicherste Film des Jahres. Es ist unglaublich wie gut alle angezogen sind!

9. Der ,,Kick” ist die beste, aufregendste ,,Idee”, die man in nächster Zeit sehen wird.

10. Die zwei Kicks inklusive der freie Fall sind die spannungsgeladesten Minuten, die man in nächster Zeit zu sehen bekommen wird.

11. Das Brummen von Hans Zimmer wird der neueste Trend in vielen kommenden Soundtracks.

12. Es gibt wieder einmal schöne und witzige Bilder.

13. Jeder will nun ein Totem haben, um sicher zu gehen, dass man nicht gerade träumt. Sicher ist sicher.

14. Die 148 Minuten verfliegen wie im Traum.

15. Inception ist ein Traum. Ein herausragender Traum, an den man sich – nicht wie sonst – noch lange zurückerinnern kann und dann immer noch nicht fassen kann, wie gut er war.
*Alles sehr ernst gemeint. Wer mir nicht Recht gibt, den verbanne ich. Inception is serious business.


Freitag, 10. Februar 2012

Drive


(USA 2011)



“If I drive for you, you give me a time and a place. I give you a five-minute window, anything happens in that five minutes and I’m yours no matter what. I don’t sit in while you’re running it down. I don’t carry a gun… I drive.” Wer nach diesen ersten Sätzen glaubt, er befinde sich in einem Autofahrfilm oder standardisiertem Heist- Movie, könnte falscher nicht liegen. „Drive“ ist so ziemlich alles, von poetisch bis ultrabrutal, nur eines ist dieser Film nicht, und das ist konventionell. 

Gleich zu Beginn schreibt „Drive" Filmgeschichte. Wer wissen will, warum Nicolas Winding Refn beim Filmfestival in Cannes den Regiepreis gewann, braucht sich nur die Exposition seines furiosen Action-Dramas anzusehen. Der Däne zelebriert eine epische Verfolgungsjagd, die vor Intensität fast die Leinwand zum Bersten bringt – und das ganz ohne überkandidelte Crashs und ohne zu Schrott gefahrene Karossen. Wer hier durch andere Filme an Schnitte in Lichtgeschwindigkeit und explodierende LKWs in Slow-Motion gewöhnt ist (einen freundlichen Gruß an Herrn Michael Bay), sollte dann jetzt lieber abschalten! Stattdessen setzt Refn auf handgemachte und entsprechend realistische Stunts, dazu gönnt er sich raffinierte, stilvolle Zeitlupen – eine unfassbar gut inszenierte Eröffnung. Der Driver verzieht nach der Entdeckung durch die Polizei keine Miene und entkommt durch das virtuose Zusammenspiel von kühlem Kopf und durchgetretenem Gaspedal. Wenn Ryan Gosling mit dem Fluchtauto vor der roten Ampel steht, während die Polizei direkt gegenüber ebenfalls auf grün wartet, steigt die Spannung dermaßen an, dass man sich als Zuschauer genauso verkrampft, wie die beiden Einbrecher auf der Rückbank. Auch hier wird schon einiges über den Hauptcharakter verraten. Selbst in einer solchen brenzligen Situation verzieht er keine Miene und kaut lässig auf einem Zahnstocher herum, nur um dann mit perfekten Fahrkünsten endgültig aus dem Scheinwerferlicht der Polizei zu verschwinden. Nach diesem grandiosen Einstieg entwickelt sich eine Geschichte um Geld, Mittelsmänner der Mafia und natürlich den Driver. Ryan Goslings Figur ist zweifellos mysteriös, aber interessant. Auf die Frage was er denn tue, antwortet der Mechaniker/Stuntman/Fluchtwagenfahrer: „I drive.“ Und das tut er. Die Handlung ist so aufgebaut, dass es immer wieder zu heftigen Gewaltausbrüchen kommt. Die Gewalt in „Drive“ ist in nie cool, sie kommt meistens unerwartet und dann sehr sehr hart. Selbst wenn man schon einiges an Brutalität in Filmen gesehen hat, die kurzen aber prägnanten Szenen in „Drive“ lassen einen als Zuschauer immer wieder zusammenzucken. Auch die Präzision des Drivers entsetzt dabei. Der normalerweise sehr ruhige Charakter scheint völlig kompromisslos, wenn es um Leben und Tod geht. Hat man eben noch eine leidenschaftliche Kussszene im Fahrstuhl gesehen, so wird dort Sekunden später jemand auf brutalste Weise umgebracht. Und schließlich endet „Drive“ in einem furiosen blutigen Finale, dem man sich nicht entziehen kann. Die darstellerischen Leistungen sind fantastisch. Alle Schauspieler passen in ihre Rollen und spielen mit einer Intensität, dass man so sehr in die Atmosphäre des Films gezogen wird, wie selten zuvor. Allen voran Ryan Gosling, der es schafft auch ohne große Worte sämtliche Gefühle und Emotionen seiner Figur auf die Leinwand zu bringen. Um es kurz zu machen: die perfekten schauspielerischen Leistungen, die grandiose Musik und der wirklich großartige 80er Jahre Style machen „Drive“ jetzt schon zu einem nahezu perfekten Kultfilm. 

Alles was bleibt ist eine wichtige Frage. Was war mit der Academy los? Oder, um es mit den Worten von Russell Crow zu sagen: „Ryan Gosling didn't get an Academy nomination? There's some fucking bullshit right there.“

9 von 10 Punkten

Game of Thrones - Staffel 1

(USA 2011)



Wie für so viele Serienfreunde war auch für mich „Game of Thrones – Staffel 1″ das wohl meisterwartete Ereignis der aktuellen TV-Saison. Auch wenn ich George R. R. Martins Vorlage (noch) nicht kenne, so eilt der düsteren Fantasyreihe doch ein gewisser Ruf voraus. Deswegen werde Ich jetzt in diesem Review hier nicht allzu viel verraten! Schauen und sich einfach in den Bann ziehen lassen!

Die Verfilmung des ersten Teils der „A Song of Fire and Ice“-Reihe als erwachsene Fantasy zu beschreiben grenzt schon an  maßlose Untertreibung. Egal ob abgetrennte Gliedmaßen oder nackte Tatsachen (ich habe gegen wohlgeformte Brüste generell nichts einzuwenden) – der typische HBO-Zuschauer wird sich sofort heimisch fühlen! So werden ,neben vielen (mehr oder weniger) bekannten Darstellern, in erster Linie natürlich Sean Bean, herrlich fiese Intrigen geschmiedet, Publikumslieblinge kurzerhand ins Jenseits befördert und auch sonst wird mit allerlei derben Ausdrücken und Handlungen die Zwischenmenschlichkeiten der Charaktere, alles andere als gefördert. Ähnlich, wie es einst die Western-Serie Deadwood vorgemacht hatte. Apropos Jenseitsbeförderung: Wie es bei HBO so Tradition ist, geschieht das Dahinscheiden natürlich immer mit einem ordentlichen verschütten von Lebenssaft, der teilweise schon krass in Szene gesetzt wurde.
Auch wenn „Game of Thrones“ in einer mittelalterlichen Welt spielt, so wird die Serie doch ziemlich modern erzählt. Nahezu am Ende jeder Episode gibt es somit einen Cliffhanger, der oft fieser nicht sein könnte. Auch das Staffelfinale fand ich grandios, was das Warten auf die Fortsetzung nicht wirklich einfacher macht.

9 von 10 Punkten

Montag, 9. Januar 2012

Mein Jahr 2011

Da das Jahr 2011 schon seit 9 Tagen rum ist, werde Ich hier gleich mal meine Favoriten in Beziehung Musik Album des Jahres und Film des Jahres 2011 posten. Das macht man so als Blogger, das man seine Highlights des vergangenen Jahres postet.

Musik Album 2011

00 The Beach Boys - The SMiLE Session (außer Konkurrenz)
01 Explosion in the Sky - Take Care, Take Care, Take Care
02 Bosse - Wartesaal
03 Limp Bizkit - Gold Cobra
04 Beatsteaks - Boombox
05 Radiohead - The King of Limbs
06 Bon Iver - Bon Iver
07 Foo Fighters - Wasting Light
08 Eddie Vedder - Ukelele Songs

Filme 2011

00 I saw the Devil (außer Konkurrenz)
01 Super 8
02 True Grit
03 Drive
04 Buried
05 Source Code
06 Black Swan
07 127 Hours
08 Paul - Ein Alien auf der Flucht
09 Scream 4
10 72 Stunden - The Next Three Days

hier noch ein Live-Video von Explosion in the Sky; andere gibt es von denen nicht, da die Band keine Clips anfertigen lassen damit sie im TV laufen. Zwar älter das Lied und nicht auf dem oben erwähnten Album drauf aber wer die Serie "Friday Night Lights" gesehen hat kennt das Lied und die Band.

Dienstag, 19. August 2008

Firefly: Complete US Blu-Ray BOX Set mit deutscher Tonspur

Gute Nachrichten für alle Browncoast!! Denn nach einer Meldung auf thedigitalbits.com wird die am 11. November (Tötöööö! für die Karnevals-Faschisten unter euch *fg*) erscheinende US-Blu-ray mit allen 14 Episoden der Serie auch eine deutsche Tonspur besitzen.

Demnach sorgen für die akustische Untermalung der Episoden neben einem englischen DTS-HD Master Audio-Track5.1, zusätzlich auch eine deutsche DTS 5.1-Tonspur, während Spnisch und Französisch in DTS Surround geliefert werden. Des Weiteren gibt es Untertitel in Englisch, Spanisch und Niederländisch.

Es bleibt zu hoffen, dass Fox den deutschen Fans nicht durch einen Regionalcode A den Spaß verdirbt. Doch würde eine deutsche Tonspur auf einer derart geschützten Blu-ray an und für sich keinen Sinn machen. Daher besteht die berechtigte Hoffnung, dass es sich bei Firefly um eine weitere der seltenen regionalcodefreien Blu-rays von 20th Century Fox handeln wird. Bei Amazon.com kann das Firefly Blu-ray-Set bereits seit geraumer Zeit für 62,95 US-Dollar vorbestelltwerden.

Da Fox inzwischen oder auch anscheinend, auf den Trichter gekommen ist, daß sich Blu-ray Discs ohne Regionalcode vielleicht besser verkaufen könnten, ist (auch wegen der deutschen Tonspur) davon auszugehen, daß die Scheiben wie schon die US Veröffentlichungen von Stargate Continuum und Prison Break Season 3 auch auf europäischen Playern abspielbar sein werden.

Die Ausstattung im Überblick:

Audiokommentare:
+ Serenity (Part 1 & 2) by Executive Producer Joss Whedon and Nathan Fillion
+ The Train Job by Executive Producers Joss Whedon and Tim Minear
+ Shindig by Writer Jane Espenson, Morena Baccarin and Costume Designer Shawna Trpcic
+ Our Mrs. Reynolds (NEU auf Blu-ray)
+ Out of Gas by Executive Producer Tim Minear and Director David Solomon
+ Ariel (NEU auf Blu-ray)
+ War Stories by Nathan Fillion and Alan Tudyk
+ The Message by Alan Tudyk and Jewel Staite
+ Objects in Space by Executive Producer Joss Whedon
Deleted scenes:
+ Serenity scene 1 (1:34)
+ Serenity scene 74-75 (4:34)
+ Our Mrs. Reynolds scene 18 (3:39)
+ Objects In Space scene 6 (2:08)
Featurettes:
+ “Heres How How it Was: The Making of Firefly”
+ Serenity: The Tenth Character
+ Joss’ Tour of the Set
+ Firefly Reunion: Lunch with Joss, Nathan, Alan and Ron (NEU auf Blu-ray)
Alan Tudyk’s audition
Gag Reel
Joss Sings the Firefly theme
Easter Egg: Adam Baldwin sings “Hero of Canton”


P.S.: Die DVD-Box der Serie ist schon länger erhältlich und ist die best verkaufteste DVD Serien Box weltweit! Trotzdem wird die Serie nicht weiter geführt. Zumindest nicht in Filmischer Hinsicht, aber als Comic.

Mittwoch, 13. August 2008

Verpackungs-Fetischismus I

1992 gelang Quentin Tarantino mit Reservoir Dogs gleich bei seinem ersten Film ein "kleines Meisterwerk" des Gangster-Genres. Nun veröffentlicht Lionsgate in Großbritannien voraussichtlich am 20. Oktober auf Blu-ray Disc die Collector’s Edition von Tarantinos Erstlingswerk aus dem Jahr 1992. Für diesen speziellen Anlass hat sich das Mini-Major eine außergewöhnliche Verpackung ausgedacht.

So erscheint die Collector’s Edition Blu-ray in der blechernen Petrol Can (Benzinkanister). Wobei die Blu-ray selbst passenderweise und völlig frei von Ironie im Match Book/Streichholzschachtel-Inlay mitgeliefert wird.

Zusätzlich zur besonderen Verpackung spendiert Lionsgate der Blu-ray noch eine handvoll Art Cards. Und wie es sich für eine ordentliche Collector’s Edition gehört, verfügt das 2 Disc-Set natürlich auch über eine umfangreiche Samlung an thematisch passendem Bonusmaterial.


Zu der ebenfalls im Oktober erscheinenden deutschen Reservoir Dogs Blu-ray von Universum gibt es bisher noch keine Details zu Ausstattung und Verpackung. Da die Vertriebsrechte für den Film in Deutschland und Großbritannien bei zwei voneinander unabhängigen Unternehmen liegen, ist eine deutsche Tonspur bei der britischen Blu-ray praktisch ausgeschlossen.

Die UK-Version der Reservoir Dogs: 2 Disc Blu-ray Collectors Edition kann bei Amazon.co.ukbereits vorbestellt werden.

Austattung der Reservoir Dogs: 2 Disc Special Collector’s Edition im Limited Petrol Can Packaging:

  • Match book style inlay
  • Art cards
  • Commentary with Quentin Tarantino, producer Lawrence Bender and selected cast and crew
  • Pulp Factoid Viewer
  • The Critics’ Commentaries
  • Playing It Fast and Loose
  • Profiling the Reservoir Dogs
  • Tipping Guide
  • Deleted Scenes
  • The Class of ‘92: Sundance Interviews
  • Tarantino’s Sundance Institute Film-makers Lab
  • An Introduction to Film Noir: Writers and Film-makers feature
  • Dedications - Tarantino on his influences
  • Securing the Shot: Location Scouting with Billy Fox feature
  • Original Interviews with Tarantino and cast
  • Reservoir Dolls
  • K-Billy Super Sounds of the 70’s
  • Reservoir Dogs Style Guide Quelle
P.S.: Von meiner Seite aus ist das Teil schon vorbestellt!!

Sonntag, 16. März 2008

Meine HD Ausbeute bis jetzt!

Für irgendwas muß ja der Flachbildschirm und der HD-Player für was gut sein.
Das ist bis jetzt meine Ausbeute von dem toten HD Format (ich hab echt geglaubt das es etwas länger leben wird! Dafür wird es trotzdem das MEdium mit dem besten Bild bleiben!!!).
Besonders stolz bin ich ja auf den "Kult-Klassiker" 5er Disc-Set von Blade Runner den es ja nur so in den USA gibt und drüben übern Teich in ganz Europa ja gar nicht so erscheint, sonder nur so ne billges 2er-Disc-Set.
Nun ja ein Dutzend Packete sind noch unterwegs zu mir und der mir zuständige "Mailmen" wird mich garantiert wieder verfluchen.