Sonntag, 16. Dezember 2007

Die ersten 3 Minuten zu I AM LEGEND

Und auch zu I AM LEGEND gibt es jetzt ein paar Minuten des Anfangs. Hier kann man sich das gute Stück runterladen.

[Quelle: filmz.ru]

Montag, 3. Dezember 2007

Eureka - Season 1

Gestern Abend ist eine weitere Serienstaffel zu Ende gegangen: “Eureka - Season 1″
Im Vorfeld wusste ich nur wenig über die Show und konnte mich demnach überraschen lassen.

eureka.jpg

Eureka ist eine Stadt in den USA, in der die genialsten Wissenschaftler der Welt wohnen. Genau genommen wohnen dort nur hochintelligente Leute. Ausgenommen Sheriff Carter und Tochter Zoe. Im Grunde genommen ist “Eureka” eine Serie nach dem Strickmuster Case of the Week. Das allein wäre wohl recht langweilig, doch in dieser Stadt gibt es keine gewöhnlichen Fälle. Dank der hohen Geek-Dichte - und das ist in keinster Weise abfällig gemeint - sind Probleme à la misslungene Zeitreisen und Dimensionssprünge, ausgebüchste Nanoroboter, verrücktgewordene KIs etc. an der Tagesordnung.

Durch die normale - sprich nicht hyperintelligente - Herangehensweise von Sheriff Carter ergeben sich zudem immer wieder interessante Spannungen mit der Denkerelite. Die Stimmung der Serie ist dabei eher komödiantisch ausgerichtet. In Eureka herrscht eine heimelige Kleinstadtatmosphäre - nur eben mit dem gewissen Etwas.

“Eureka” macht Spaß. Keine Frage. Dennoch ist es keine Serie, bei der man am liebsten sofort die nächste Folge sehen würde. Es fehlt der übergeordnete Handlungsbogen. Zwar gibt es einen solchen, doch fällt dieser eher aus dem Rahmen und wirkt etwas aufgesetzt. Die einzelnen Fälle sind dagegen sehr unterhaltsam, wenngleich sie sich in ihrer Struktur auch zu sehr ähneln.

Schauspielerisch und Inszenatorisch ist alles im grünen Bereich. Insgesamt ist “Eureka” eine durchaus unterhaltsame Serie, die sich zwar nie zu sonderlichen Höhenflügen aufschwingt, aber auf ihre schrullige Art zu Punkten weiß: 7/10 Punkte.

Das letzte für dieses Jahr 2007

"Die beste Platte seit OK Computer".... so oder ähnlich war es der Presse zu entnehmen, als „In Rainbows“ im Oktober digital veröffentlicht wurde. Die Presse war nicht nur ob der neuartigen Veröffentlichungswege der Band begeistert, sondern auch von der Qualität der Musik überzeugt. Auch die meisten deutschen Musikmagazine kürten "In Rainbows" zum "Album des Monats" - da waren sich Musikexpress, Visions und Rolling Stone ausnahmsweise mal einig! Nun hat die Kultband um Mastermind Thom Yorke doch noch einen klassischen Plattenvertrag unterschrieben und erlaubt XL Recordings CD und LPs in den Handel zu bringen. Sicher eine der letzten Veröffentlichung in diesem Jahr - und sicher einer der besten Alternative-Alben in dieser Dekade!

Kurzes Statement von mir, weil mehr sollte man nicht schreiben, man klingt eh immer euphorisch, egal wie man es schreibt.

Dieses Album ist wirklich das beste Stück Musik das mir seit langer Zeit unter die Finger gekommen ist.
Die Auswahl der Instrumente und die genreübergreifenden elektronischen programmings geteilt mit der klassischen Schule des Rock ergeben ein wundervolles Gesamtbild.
Dieses Album wird mich sicher noch lange verfolgen. Emotional & Funktional. Melancholisch berührend euphorisierend. Absoluter Kauftip.

Freitag, 12. Oktober 2007

Neue (Film) News

Simon Pegg ist Scotty an Bord von J.J. Abrams STAR TREK Simon Pegg

JOHN RAMBO heißt jetzt RAMBO TO HELL AND BACK

300 scheint in HD der Renner schlechthin zu sein

31 Lieblingshorrorfilme

Die FAZ über SICKO

Wird die HD DVD den Formatstreit doch gewinnen?

Die am meisten erwarteten Filme


DISTURBIA bekommt ein Sequel

Schade, der Trailer zu HITMAN sah so gut aus - das macht aber jetzt gleich weniger Lust Lust, Caution Poster

Will Smith ist bei Michael Manns neuestem, EMPIRE, dabei

Für Andy Lau hat Ang Lees LUST, CAUTION (色 戒) zu viel “Lust”

Trailer und Poster zu Andy Laus neuem Film BROTHERS (兄弟)

Verbinski meint, der Westen könne vom Osten noch lernen

Spiegel Online reviewt THE KINGDOM - inklusive Video (mit Jenny!)

STARSHIP TROOPERS 3 kommt, und Van Dien ist wieder dabei

Poster zu I AM LEGEND

Neue Bilder zu THE GOOD, THE BAD AND THE WEIRD (좋은놈, 나쁜놈, 이상한놈)

Kuwait und Bahrain verbannen THE KINGDOM aus den Kinos Black Sheep Poster

Eric Bana mimt Nero, den Bösewicht in STAR TREK

Ein Prequel zu VACANCY wird kommen

GRINDHOUSE eventuell doch auf DVD?

DVD-Review zu BLACK SHEEP

Trailer zu WEIRDSVILLE


Asia Filmfest Logo

Hasselhoff wird bei ANACONDA 3 & 4 mitmachen

Eine neue Welle koreanischen Horrors ist im Anmarsch

Hollywood will Woos THE KILLER (喋血雙雄) remaken - neeeeeeeeeeeeeein!

Das Programm des diesjährigen Asia Filmfests steht

Dr. Uwe Boll kommt nach Stuttgart!Postal

Slys “Porno” kommt auf DVD

Miikes Western scheint ein wenig Ärger zu machen

Warner Bros. und die weibliche Hauptrolle

Der erste Spoof zu 300 und Co. kommt

Borat ist ein Eisen zu heiß?

Der asiatische Filmmarkt schrumpft

Judi Dench und BOND 22

Review zur DVD von TRANSFORMERS und zumindest der Ton scheint Demomaterial zu sein


Nebenbei ja, ich weiß es sind viele News aberi ch hab wieder mal gesammelt und zumtäglichen Posten komm ich nicht!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

News

Ja lang lang ist her wo ich was geschrieben hab!! Ich bemühe mich in nächster Zeit.

Hier dann mal ein paar (alte) News die ich heute gelesen habe und für interesannt halte.


Erste bewegte Bilder zu Tom Cruises VALKYRIE

Schon wieder ein neuer Trailer zu ALIENS VS. PREDATOR: REQUIEM

Ali G alias Borat alias Sacha Baron Cohen als Peter Sellers?

Deutscher Trailer zu THE ASSASSINATION OF JESSE JAMES…Aliens Vs. Predator: Requiem

Michael Bay wird das Remake zu FRIDAY THE 13TH produzieren

BOND 22 wird in Panama gedreht

Fotos zu Dr. Bolls FAR CRY

Clip zu 30 DAYS OF NIGHT

Die LE zu 4: RISE OF THE SILVER SURFER erscheint nun auch hierzulande

Sonntag, 9. September 2007

Veronica Mars - Season 3

So nach längerer Abstinenz heute direkt mehrer Einträge *g*
Gut das ich die immer aufm PC vorschreibe und abspeichere, weil es ist doch schon etwas her als ich die dritte Staffel gesehen habe. Hier also mein Eindruck.

Wie heißt es? Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Aufhören, bevor eine Serie ihren Zenit überschritten hat. Es gibt auch unzählige Beispiele, bei denen man auf diese Binsenweiheit hätte hören sollen. Doch ebenso gibt es immer wieder Serien, die vor ihrer Zeit gehen müssen. Zu diesen gehört nun auch “Veronica Mars - Season 3″. Was werde ich sie vermissen.
Die letzte Staffel verlagert die Handlung von der Highschool ins College. Anfangs ungewohnt und doch vertraut. Der Ortswechsel bringt frischen Wind in die Serie und ergänzt sie um neue Charaktere, wobei auch liebgewonnene alte nicht fallengelassen werden. Ein schöner Neuanfang, der das Potential für mindestens eine weitere Staffel in sich getragen hätte.

Neben dem Ortswechsel gab es auch Änderungen in der Struktur der Serie: Der große, staffelübergreifende Fall ist mehreren kleineren gewichen. Anfangs konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen, doch die kleineren Fälle haben für mich - insbesondere im Hinblick auf das recht konstruierte Ende der 2. Staffel - ziemlich gut funktioniert. Die letzten Folgen der Staffel haben dann leider auf eine episodenübergreifende Handlung verzichtet und es gab nur noch Einzelfälle, die zwar durchaus unterhaltsam waren, aber nicht annähernd so mitreißend wie ihre Vorgänger.

Das Ende der Serie lässt mich nun wahrlich enttäuscht zurück. Nicht weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil ich Neptune und Mars verlassen musste, bevor die Geschichte ein Ende gefunden hat. Die letzte Episode hat wieder stark an die 1. Staffel erinnert: Es gab alte Feinde, alte Fehden und Potential für einen neuen großen Fall. Leider hat man der Episode in jeder Einstellung angemerkt, dass die Staffel verkürzt war. Die Handlung wurde durchgehechelt und man konnte nur erahnen, wie sie ursprünglich geplant gewesen war. Hier musste ich unweigerlich an die Stimmung des “ALIAS”-Finale denken. Am Ende saß ich da: Nur noch 5 Minuten Laufzeit und noch so viele unbeantwortete Fragen. Nur noch 4 Minuten. Nur noch 3. 2. 1. Das Ende. Veronica Mars wird nun ohne mich weiterermitteln. Keith Mars wird die Wahl verlieren und nun ohne mich spaßige Kämpfe mit Vinnie Van Lowe als Sheriff austragen. Was wird Weevil machen? Kehrt er auf die Straße zurück? Was wird aus Logan? Man wird es vermutlich nie erfahren.

“Veronica Mars” konnte mich auch in der dritten Staffel voll und ganz überzeugen. Wohl seit “ALIAS” die Drama-Serie, deren Charaktere ich am meisten vermissen werde. Einen kleinen Lichtblick gibt es für Serienfans dennoch, Kirstin Bell wird eine Superheldin in der 2. Staffel der ziemlich erfolgreichen NBC-Serie Heroes spielen die demnächst startet. 9/10 Punkten

[Quelle:http://moviescape.wordpress.com/tag/02-serien]

Neuer Teaser zu JOHN RAMBO

Hier der Link zum neuen Teaser, der noch härter als der Erste daherkommt. Alternativ kann man ihn auch im AHT oder bei CineKie schauen.

Hier kann man sich den Trailer auch herunterladen.

Neue Bilder und Musikvideo zu Miikes Italowestern

Bei FILMSTARTS.de ist über sind über ein halbes Dutzend neue Bilder zu Miikes Italowestern SUKIYAKI WESTERN DJANGO aufgetauch, unter anderem auch mit Tarantino inklusive billiger Kulisse als Motiv. Zudem ist bei YouTube endlich (!) das Video zum genialen Coversong aufgetaucht. Nur vier Worte: das wird ein Fest!

[Quelle: FILMSTARTS.de/Cinefacts]

Mittwoch, 1. August 2007

Veronica Mars - Season 2

Die zweite Staffel scheint anfangs andere Grundregeln aufzustellen, wie die erste: Veronica Mars ist nicht mehr die große Außenseiterin, sie gehört wieder mehr dazu. Damit konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden, doch glücklicherweise entwickelt die wortgewandte Privatdetektivin schnell wieder Eigenständigkeit - und gewinnt damit neue/alte Feinde. Die erste Episode, die das Beziehungsgeflecht um Logan und Duncan aufdröselt empfand ich als einen wunderbaren Einstieg in die zweite Season: Man wurde mit den Veränderungen in Neptune bekannt gemacht und musste letztendlich doch nicht lange auf die Hauptplots der zweiten Staffel warten.

Im Gegensatz zur ersten Season wirkt der Handlungsbogen dieses Mal viel komplexer und undurchschaubarer. Es gibt zwei Hauptfälle, die eventuell zusammenhängen, dutzende Verdächte und allerlei episodenübergreifende Nebenplots. Dieser Umstand gefällt mir an sich recht gut, da die Einzelepisoden stark reduziert wurden und die Geschichte beständig vorangetrieben wird. Leider verzetteln sich die Autoren in den letzten Episoden etwas und es kommt zu Twists, die meiner Meinung nach etwas weit hergeholt sind und denen es an einer glaubwürdigen Motivation der Figuren mangelt. Hier hatte ich eine schlüssigere Auflösung erwartet.

In der Inszenierung und den grandiosen Dialogen - man muss die Schlagfertigkeit der Familie Mars einfach lieben - bleibt alles beim Alten. So soll es auch sein. Bei den Gastauftritten zeigt sich zudem der Beliebtheitsgrad der Serie: So darf man u.a. Kevin Smith und Joss Whedon bewundern. Auch der restliche Cast kann wieder durch die Bank überzeugen.

“Veronica Mars” ist nach wie vor eine fantastische Serie. Im Vergleich zur ersten Staffel wurden Stärken ausgebaut, doch leider auch Schwachpunkte eingebaut. Man hat teils das Gefühl, dass die Autoren selbst etwas den Überblick verloren haben. Dieser Umstand mindert den Unterhaltungswert der Show keineswegs und ich weiß jetzt schon, dass ich nach der dritten Staffel bestimmt unter Entzugserscheinungen leiden werde: 9/10 Punkte.

Sonntag, 22. Juli 2007

Veronica Mars - Season 1

Auch wenn man heutzutage von einer wahren Serienvielfalt beinahe erschlagen wird, so bleiben die wirklich besonderen doch eine Seltenheit. Oft wird einem das auch erst nach dem Ende einer Serie klar. Ich bin mir allerdings jetzt schon ziemlich sicher, dass auch “Veronica Mars - Season 1″ zu diesen besonderen Erlebnissen in der Serienwelt zählt. “Well, you know what they say: Veronica Mars, she’s a marshmallow.”


Anfangs hatte ich etwas befürchtet, dass uns Veronica Mars zu sehr in die Welt der Teenager entführt. Mit den typischen Problemchen, die besser in eine Soap passen, als in eine ernsthafte Serie. Glücklicherweise ist dem nicht so. Sicherlich hat auch Veronica Mars mit ihrem Liebesleben, der Schule etc. zu kämpfen - aber wie sollte es auch anders sein? Sie ist schließlich noch ein Teenager. Allerdings werden auch diese Dinge so geschickt in die Storyline eingeflochten, dass sie selbst dem abgeneigtesten erwachsenen Zuschauer nicht zu negativ auffallen sollten.

Veronica Mars ist nämlich nicht der normale Teenager, den man noch von seiner Schulzeit kennt. Sie ist der fleischgewordene Traum eines jeden (Ex-)Schülers. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein, sie ist unglaublich schlagfertig, sie ordnet sich nicht den Cliquen unter, sie ist stilbewusst, sieht gut aus und arbeitet nebenbei als Privatdetektivin. Wer wäre in seiner Schulzeit nicht gerne wie sie gewesen bzw. hätte gerne jemanden wie sie als Freund gehabt? Ich denke hier liegt das große Identifikationspotential, selbst wenn man seine eigene Schulzeit schon lange hinter sich hat. Veronica Mars verkörpert all das, was man damals - aller Wahrscheinlichkeit nach - selbst angestrebt hat. Sie lebt den Traum.

Hatte ich erwähnt, dass Ms. Mars nebenher als Privatdetektivin arbeitet? Ebenso wie ihr Vater? Aus dieser Prämisse entwickelt sich in jeder Episode ein Fall, der stets höchst interessant ist und bei dem auch vor Themen wie Mord oder Vergewaltigung nicht zurückgeschreckt wird. Ebenso wird eine episodenübergreifende Handlung erzählt: Veronicas Freundin wurde ermordert und es gilt den wahren Täter zu finden. Die ganze Staffel über werden Spuren gelegt und gefunden, die alle - aber auch wirklich alle - in der genialen letzten Episode aufgelöst werden. Selten habe ich ein so mitreißendes Staffelfinale gesehen. Schweißtreibend. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Inszenatorisch weiß die Serie auch zu gefallen. Der Look ist außergewöhnlich. Meist erstrahlt das Bild in bunten Neonfarben, was oft allein durch die Beleuchtung erreicht wird. Anfangs gewöhnungsbedürftig, letztendlich aber mehr als passend und wirklich stilbildend für die Serie. Ebenso fallen viele extreme Weitwinkelaufnahmen und Perspektiven aus dem klassichen Film noir auf, wenngleich dieser Stil nie im Vordergrund steht, wie z.B. beim thematisch ähnlichen “Brick”. Neben der Inszenierung fallen besonders die Schauspieler postiv auf. Allen voran natürlich Kristen Bell. Die perfekte Besetzung für Veronica Mars. Doch auch Enrico Colantoni als Keith Mars hat alle Sympathien auf seiner Seite. Ansonsten ist noch der äußerst passende Titelsong WE USED TO BE FRIENDS der DANDY WARHOLS eine Erwähnung wert. Nicht selten unterlasse ich es den Vorspann zu überspringen.

“Veronica Mars” ist eine unglaublich gut geschriebene Serie. Der Wortwitz erinnert an den eines Joss Whedon (”Firefly”) und ich hoffe sehr, dass die Qualität über die nächsten beiden Staffeln aufrecht erhalten werden kann. Äußerst sehenswert: 10/10 Punkte.