Dienstag, 25. März 2008

Dexter - Season 2

Mit “Dexter - Season 2″ kehrt eine der besten TV-Serien der/des (vor)letzten Jahre(s) auf den Bildschirm zurück. Die Ich leider jetzt erst wegen Zeitmangels sehen konnte.
Ursprünglich lief die Staffel letztes Jahr (2007 vom Sommer in den Herbst hinein).
Meine Erwartung bzw. Hoffnung war eigentlich das die Serie (2te Staffel) auf dem gleichen hohem Niveau bleibt wie die Erste. Erwartungen & Hoffnungen, die erfüllt und teils sogar übertroffen wurden. Darkly dreaming Dexter is back!

Ja leider erst jetzt das Review; ich hab doch auch nicht soviel Zeit *g*
Von daher gelobt sei der HDD-Rekorder und das Internet!!

Gleich zu Beginn der zweiten Staffel muss Dexter (Michael C. Hall) eine unangenehme Überraschung erleben, als er dachte, dass alles nun seinen geordneten Lauf nehmen könnte. Taucher finden seine Leichendeponie im Meer und somit wird der Ice Truck Killer abgelöst vom Bay Harbour Butcher. Obwohl er nicht so ganz mit seinem neuen Spitznamen leben kann, fühlt sich Dexter in der Tat geschmeichelt, als ihn Presse und Bevölkerung zum Gaunerschreck erkoren. Dumm nur, dass nun seine eigene Abteilung, darunter seine Adoptivschwester Deborah (Jennifer Carpenter) gegen ihn ermittelt. Der auf ihm lastende Druck äußert sich schließlich auch in einer – nennen wir es – Mordblockade und als Dexters Freundin Rita (Julie Benz) ihm eine Drogensucht unterstellt, sucht Dexter eben ein Suchtprogramm auf. Dort erhält er die extrovertierte Lila (Jaime Murray) als Sponsor und lernt mit seiner Sucht besser umzugehen. Währenddessen droht der Konflikt zwischen Sergeant Doakes (Erik King) und Dexter allmählich zu eskalieren, als das FBI mit Agent Lundy (Keith Carradine) einen externen Ermittler auf den Bay Harbour Butcher ansetzt.


Die zweite Staffel, welche nicht wie die erste auf der Romanvorlage von Jeff Lindsay beruht – aber dennoch von diesem geschrieben wurde – spielt sich folglich ganz unter dem Motto „Vom Jäger zum Gejagten“ ab und ist damit große Bühne für ein packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Dexter und Agent Lundy. Dass er dabei auch nicht mit Doakes, Rita und Lila klarkommen muss, scheint ihn in manchen Momenten zu über-, dann aber auch wieder herauszufordern. Dexter lernt seine „Sucht“ besser kennen und besser zu verstehen, somit lernt er auch sich selbst besser kennen und Dinge aus seiner Vergangenheit. Hierbei spielt immer noch der Mord an seiner Mutter eine große Rolle und auch die Funktion die sein Adoptivvater Harry (James Remar) in der ganzen Sache gespielt hat. Gegen Ende der Staffel sieht sich Dexter mit einem Problem konfrontiert, aus dem es nur eine falsche und eine richtige Entscheidung gibt – damit auch unweigerlich der Frage, wie er sich entscheiden wird.


Die zweite Staffel weiß insbesondere durch die Psychoduelle zu begeistern, welche sich gegen Ende (für die meisten Zuschauer) ins unermessliche steigert. Gerade Erik King (Doakes) spielt hier seine Rolle einfach nur wunderbar, aber auch die neu dazu gestoßene Jaime Murray weiß nicht nur mit nackten Tatsachen zu begeistern. Da sich die Staffel schon von Anfang an mit Dexter als Tatverdächtigen beschäftigt, bzw. seinen Sabotagen der Ermittlungen, dreht sich die eine oder andere Folge schon mal etwas im Kreis. Dafür nimmt die Serie besonders in den finalen Episoden an Intensität zu, wenn sich die Lage mehr und mehr zuspitzt. Im Vergleich zum Finale der ersten Staffel sind die letzten beiden Folgen dann jedoch ein (großes) mittleres Desaster und enttäuschen (eigentlich) total. Hier wurde eine so immense Spannung aufgebaut, welche schließlich nicht gehalten werden konnte und die Serie am Ende runterzieht. In der Hoffnung, dass dies in der dritten Staffel wieder besser gemacht wird, zählt Dexter dennoch zu dem besten, was man im Fernsehen (zur Zeit) finden kann. 9/10 Punkten

Sonntag, 16. März 2008

Michael Bay Werbespot "Awesome"

Ein sehr coolen Werbespot von Michael Bay gibt es (hier) in den USA und hab den leider erst jetzt gesehen und im Netz in guter Qualie gefunden.
Anschauen lohnt sich!! So gut hat der Mr. Bay sich noch nie selbst veräppelt.
And here ist the Awesome Video.....

Meine HD Ausbeute bis jetzt!

Für irgendwas muß ja der Flachbildschirm und der HD-Player für was gut sein.
Das ist bis jetzt meine Ausbeute von dem toten HD Format (ich hab echt geglaubt das es etwas länger leben wird! Dafür wird es trotzdem das MEdium mit dem besten Bild bleiben!!!).
Besonders stolz bin ich ja auf den "Kult-Klassiker" 5er Disc-Set von Blade Runner den es ja nur so in den USA gibt und drüben übern Teich in ganz Europa ja gar nicht so erscheint, sonder nur so ne billges 2er-Disc-Set.
Nun ja ein Dutzend Packete sind noch unterwegs zu mir und der mir zuständige "Mailmen" wird mich garantiert wieder verfluchen.

Donnerstag, 6. März 2008

Six Feet Under (Gestorben wird Immer)

So jetzt mal ein schon lang überfälliges Review von Mir zu der Serie Six Feet Under – Gestorben wird Immer. Die in den USA von 2001-2005 (63 Folgen in 5 Staffeln) lief.

Der Distributor HBO (“Home Box Office”) kann für die Gemeinde der Serien-Fans nur als Glückfall bezeichnet werden; so brachte er doch Serienknüller wie „Band of Brothers“, „Deadwood“, „Angels in America“, „Entourage“, „Carnivale“, „Rom“ und „Die Sopranos“ ins Fernsehen und revolutionierte das vom Einheitsbrei dominierte TV-Geschäft und verschärfte das Verständnis des Publikums für anspruchsvolle Fernsehunterhaltung. Dass dabei oftmals vulgäre Sprache, wie auch rüdere Szenen Einzug ins „Mainstreamfernsehen“ hielten, kann als Glücksfall gedeutet werden, denn damit einhergehend wurden auch - für amerikanische Verhältnisse – eher schwierigere Themen wie Homosexualität, Rassendiskriminierung und zynische Sozialkritik abgefasst und lassen die Serien oftmals schwer verdaulich erscheinen, wobei der Anspruch dabei ins vergleichsweise Unermessliche steigt.

Die wohl bekannteste Show - neben den „Sopranos“ - aus dem Hause HBO ist die fünf Jahre im Fernsehen gelaufene Bestatterserie „Six Feet Under“ von Alan Ball (Oscarprämiertes Drehbuch zu „American Beauty“). Kritiker und Publikum waren gleichermaßen beeindruckt von dem Konglomerat aus Dramaserie und Familienchronik, verfeinert mit pechschwarzem Humor und dem noch nie da gewesenen Setting einer Bestatterfirma, welche das gesellschaftliche Tabuthema „Tod“ als Geschäft betreibt und sich täglich damit konfrontiert sieht. Nicht umsonst gewann die Serie mehrere Emmys und einen Golden Globe.

Im Mittelpunkt der Serie steht die Familie Fisher und ihr Bestattungsinstitut, das nach dem Tod des Vaters von den Brüdern Nate (Peter Krause) und David (Michael C. Hall) geführt wird. Andere Familienmitglieder sind die Mutter Ruth (Frances Conroy) und die jüngere Schwester Claire (Lauren Ambrose). Zur Stammbesetzung gehören zudem Federico Diaz, ein Angestellter im Bestattungsunternehmen, Nates Freundin Brenda Chenowith (Rachel Griffiths) und Davids Freund Keith Charles (Mathew St. Patrick). Die Handlung wird subtil und äußerst feinfühlig nähergebracht.

An Weihnachten kommt das Familienoberhaupt, Nathaniel Fisher Senior, bei einem Autounfall ums Leben. Er vererbt seinen beiden Söhnen Nathaniel Junior und David die Firma. Nathe und David wollen dem Wunsch ihres Vaters Folge leisten und übernehmen die Leitung der Firma. Für Nathe und David, sowohl auch für Mutter Ruth und Schwester Claire beginnt ein vollkommen neuer Lebensabschnitt ...

Ruth ist Witwe und Mutter, die ständig zwischen Hysterie und 'die-Ruhe-selbst' wandelt. Ihr ältester Sohn Nathaniel ist ein draufgängerischer Mittdreissiger, der voll im Leben steht, aber trotzdem nie richtig zufrieden ist. Sein Bruder David ist ein verklemmter Homosexueller und Kirchengänger. Die rebellische und kreative Claire, die Jüngste der Familie, fühlt sich immer missverstanden und weiss nicht, was sie will.
"Six Feet Under" zeigt jedes Schicksale der Fishers. Es sind ganz normale Menschen. Die Geschichten dieser Menschen, so unterschiedlich sie auch sind, wird auf schwarzhumorige, dramatische Weise erzählt und bleibt dabei konstant auf einem hohen Level. Dabei bewegen sich die einzelnen Episoden zwischen bitterbösem Humor und tränenreicher Dramatik. Sehr feinfühlig und zugleich mit dem Vorschlaghammer zeigt "Six Feet Under" die Sehnsüchte,
Wünsche und Geheimnisse der Charakteren. Jede Folge ist ein Mosaiksteinchen in einem ganz grossen Gebilde über die Fishers.

"Six Feet Under" schwelgt in perfekten Bildern. Nur alleine der Vorspann ist alles andere als konventionell. Die Kamera ist für eine TV-Serie sehr elegant und zeigt uns einige wunderschöne Fahrten und innovative Einstellungen. Der Score ist brilliant und kommt in wichtigen Szenen, Wendungen oder Höhepunkten so gut zu Geltung, dass man sich wünscht, die Serie würde ewig weitergehen und nie aufhören. "Six Feet Under" ist auf höchstem technischen Niveau und braucht sich vor keinem aktuellen Kinofilm zu verstecken.

Wenn Nathe bekifft übers Leben sinniert, David in seinen Schwulenbars hockt, Ruth wie eine Verrückte putzt und Claire sich fragt, was sie in dieser Adams-Familie überhaupt verloren hat, dann ist das "Six Feet Under" mit Leib und Seele. Und der Zuschauer ist mittendrin und fühlt und leidet mit den Fishers mit. Inhaltlich, atmosphärisch und technisch perfekt.


Jetzt kommen kleine kurze Inhalts-Angaben der 5 Staffeln und es besteht evt. Spoilergefahr.

Diesen Artikel hab ich bei der ofdb.de herauskopiert weil er am besten ist und ich es, nicht so wundervoll hätte schreiben können!

Staffel 1
Mit der ersten Season erleben wir, wie das Oberhaupt der Familie Fisher bei einem Autounfall ums Leben kommt, wodurch die beiden Söhne die Leitung des Familienunternehmens übernehmen.
Die erste Staffel ist gezeichnet von den auf den ersten Blick eher skurril wirkenden Charakteren; wobei vor allem die Mutter Ruth hervorsticht, die durch ihr oftmals verstiegenes konservatives Verhalten irritiert; auch der jüngere Sohn David ist durch seine Homosexualität immer wieder den gesellschaftlichen Konservativen ausgesetzt, wodurch sich im Laufe der Serie immer wieder Kontroversen zwischen ihm und seinen Freund Keith ergeben. Auch die Tochter Claire wirkt durch ihr naives Verhalten und dem exzessiven Konsum von Drogen eher anstößig. Am normalsten scheint da noch der ältere Sohn Nathaniel, der sich im späteren Verlauf der Serie auch immer mehr als Identifikationsperson herausstellen soll.

Schon die Pilotfolge unter der Regie von Alan Ball deutet an, in welche Richtung die Show gehen soll. Die ständig morbide wirkende Stimmung der Serie wird durch den plötzlichen Tod des Vaters demonstriert, wohingegen immer wieder zynische Einspieler von Werbungen für die nötige Ironie stehen sollen, mit der die Serie, trotz all ihrer Differenziertheit, an die Materie herangeht. Dies zieht sich auch durch den Rest der Staffel, wobei die Folgen durchgehend mit dem Tod einer Person beginnen.

Lustige Episoden („Der verlorene Fuß“) wechseln sich ebenso mit schwermütigen („Das Leben ist zu kurz“) ab, wodurch die Serie immer unkalkulierbar bleibt… wie das echte Leben. Dadurch mag sich der ein oder andere etwas vor den Kopf gestoßen fühlen; denn es werden wohl gerade diejenigen ernüchtert werden, die eine durchgehend fidele Serie erwartet haben. In den ersten Episoden mag dies noch durchaus der Fall sein; doch beim weiteren Voranschreiten wird immer deutlicher, dass die Macher mehr wollen, als nur simple Unterhaltung, die das Thema „Tod“ augenscheinlich mit schwarzem Humor zu kaschieren versucht; damit würde man es sich und dem Zuschauer schlicht zu einfach machen. Nein – Alan Ball gab sich damit nicht zufrieden: Oftmals werden Fragestellungen zum Tod, dem Sinn des Seins und allgemeinen sozialkritischen und auch politischen Aspekten beleuchtet, die es so nicht - oder eher selten - im amerikanischen Unterhaltungsfernsehen zu sehen gibt. In diesem Sinne eine wahres Unikum in der breiten TV-Landschaft.
Viele Szenen werden wohl noch nachhaltig im Gedächtnis bleiben (Der Anfang von „Der verhängnisvolle Ausflug“ ist in seiner Inszenierung absolut intensiv und rührend und wird sich im Gedächtnis des Zuschauers einbrennen). Die Serie geht einem nahe – sie ist persönlich – und sie behandelt ein Thema, welches uns alle betrifft; und mit welchem sich ein Jeder früher oder später konfrontiert sieht: Dem Tod.
Die letzte Episode kann dann als kongenialer Abschluss bezeichnet werden; so bildet sie doch den Anstoß für eine eventuelle Klimax in der nächsten Staffel…
9/10


Staffel 2

Die zweite Staffel kann als die insgesamt schwächste bezeichnet werden. Oftmals wirken die Handlungen der Charaktere schier unglaubwürdig und überzogen. Zwar bleibt die Serie immer noch weit über dem TV-Standard, doch nach dem unglaublich gelungenen Start mit der ersten Staffel stellt sich doch eine kleine Ernüchterung ein.

Die zweite Season startet mit den ersten Folgen wirklich stark, verliert sich aber immer mehr in Handlungssträngen, welche eher irritieren, als unterhalten.
Hauptaugenmerk wird dabei immer wieder auf die Person Nate gelegt, welcher mit seiner Gehirnkrankheit zu kämpfen hat. Dieser Handlungsstrang vermag eine leise Spannung über den gesamten Verlauf der Season zu legen, womit auch ein kleiner roter Faden zu Stande kommt, an welchen man sich als Zuschauer halten kann. Und dennoch vermag dieser nicht über die Belanglosigkeiten einiger Aktionen der Charaktere hinweg zu täuschen. Die „Der Plan“ -Geschichte um Ruth Fisher nervt eher, als dass sie wirklich etwas zur Geschichte beiträgt. Diese und ähnliche Quarks ziehen sich leider immer wieder wie störende Schmarotzer durch die ansonsten so gelungene Serie.

Zum Schluss fängt man sich wieder und liefert einmal mehr geniale Fernsehunterhaltung ab: Die Folge „Die wunderbarste Zeit des Jahres“ (8) kann man getrost als eine der besten Folgen der gesamten bisherigen Show bezeichnen. Auch die darauf folgenden Episoden erreichen eine ungeahnte Intensität, die nicht zuletzt dank der durch die Bank hervorragenden Darstellerleistungen erzeugt wird.
Und wieder einmal ist es die letzte Episode, die uns Serienfans mit einer Legierung aus Schockiertheit und Faszination zurücklässt und das Warten auf die nächste Staffel zu einer einzigen Geduldsprobe werden lässt.
8/10


Staffel 3
Die dritte Season gleicht nach dem dramatischen Finale der zweiten Staffel, und einem unerwartet brillanten Start in die neue Staffel, einem kompletten Neuanfang. Als Zuschauer wird man ins kalte Wasser geworfen und muss sich erst einmal in dem neuem Grundkonstrukt der Serie zurechtfinden. Es gibt neue Charaktere und neue Handlungsstränge.
Auch qualitativ ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber der zweiten Staffel auszumachen, was wohl auch an der Sympathisierung einiger der Charaktere liegen mag, wobei sich der Grundtenor der Serie immer mehr von der einstigen Heiterkeit entfernt und einen deutlich ernsteren Ton anschlägt.

Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Serie immer ersichtlicher – und es macht ungemeinen Spaß ihnen dabei zuzusehen. Durch diese durchgehend keimende Stimmung stellt sich zu keiner Zeit Langeweile ein; was insofern bemerkenswert ist, da es sich hier um eine Serie handelt, die ausschließlich durch die Aktionen ihrer Protagonisten lebt. Die Spannung ergibt sich somit einzig und allein aus dem kommunikativen Verhalten der Personen; was der Serie durch die hervorragenden Drehbücher und der grandiosen Inszenierung aber außerordentlich gut gelingt.

Auch die dritte Staffel arbeitet geradewegs auf jene dramatische Klimax hin, die auch schon die vorangegangenen Staffel -Enden prägte.
Erstaunlich, wie differenziert die Macher die Hilflosigkeit der Person Nate darstellen, ohne dass es zu kitschig wirkt; Und einmal mehr eine kinoreife Schauspielerleistung, die hier präsentiert wird.
Nach der letzten Episode – die eine erdrückend emotionale Stimmung verbreitet – bleibt man als Zuschauer beeindruckt und ehrfürchtig zurück… Das ist Kino!
9/10


Staffel 4
Auch in der vierten Staffel gibt es wieder einige (prominente) Neuzugänge, welche mehr oder weniger holprig eingeführt werden. Nichtsdestotrotz bleibt die Serie dadurch stets unterhaltsam; es lässt sich qualitativ sogar noch eine Steigerung zur 3. Season ausmachen. Es lässt sich also festzustellen, dass die Serie nach einem längeren Durchhänger in der zweiten Staffel stetig besser wurde; die Handlungen der Charaktere werden stringenter dargelegt; es gibt keine unglaubwürdigen Nebenhandlungsstränge mehr („Der Plan“…) und die Inszenierung wirkt am reifsten. Ohnehin kann man die Machart der Serie getrost als Kinoreif bezeichnen, obwohl es sich hierbei nicht um eine Actionserie, sondern „nur“ um eine Dramaserie handelt. Die Musik, das Setting und die Drehbücher befinden sich auf höchstem Niveau und bilden absolute Referenzen im TV Bereich. Allein die 5. Folge „Das ist mein Hund“ ist ein mustergültiges Beispiel für die extrem hohe Qualität der Serie: In ihrer Machart sehr dem Film „Collateral“ gleichend, bildet sie den Angelpunkt für die Dramatik der noch folgenden Episoden, und läutet die finale Klimax in der letzten Staffel ein, bei der sich alle Emotionen entladen sollen.
9/10


Staffel 5
Da ist sie nun – die letzte Staffel. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Sie schafft es, die vorangegangenen Seasons mühelos in den Schatten zu stellen. Was hier an Emotionalität und Drama aufgefahren wird, findet man so in keinem Kinofilm der Welt. Die Charaktere haben sich entwickelt – zumindest in jenen fünf Jahren, denen wir ihnen beiwohnen durften - und es stimmt traurig, wenn man bedenkt, dass hiermit nun auch das Ende bezeichnet wird. Das Ende einer Serie, welche uns Zuschauer ergriff, wie kaum eine andere Serie zuvor. Erstaunlich, wie sehr man sich doch an eine Familie gewöhnen kann, die nur im Fernsehen existiert…

Die Handlungsfäden laufen zusammen und entladen sich in einem hinreißenden Finale, welches passender nicht hätte sein können. „Emotional“ ist gar kein Wort für das tränenreiche Ende, welches man wohl nie wieder vergessen wird; regietechnisch vom Allerfeinsten und gefühlsmäßig kaum beschreibbar, was wir da zu sehen bekommen. Das Ende einer der wohl besten Serien, die je gedreht wurden…......... und wer hier nicht heult ist emotionslos!!
10/10

Gesamtwertung der Serie 10/10 Punkten für mich ist die Serie perfekt ich hab bisher nichts besseres gesehen und ich habe die Befürchtung das auch nichts besseres kommen wird!!!

Sonntag, 10. Februar 2008

Californication - Season 1

Eine der am meisten gefeierten Serien der Saison 07/08 ist wohl “Californication - Season 1″ (Showtime). Die Inhaltsangabe der neuen David Duchovny Show bei den Up-Fronts klang nicht wirklich prickelnd, doch aus reiner neugier, schaute Ich mir die erste Folge an und war begeistert.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der sich im freien Fall befindende Autor Hank Moody (David Duchovny). Nach einem Bestseller samt Verfilmung (Tom Cruise & Katie Holmes) steht Moody sowohl kreativ als auch privat vor dem Aus: Es wollen sich keine neuen Ideen einstellen und seine - immer noch geliebte - Ex wird einen reichen Schnösel heiraten und die gemeinsame Tochter mit in die neue Ehe nehmen. All das hört sich nach großem Drama an. Ist glücklicherweise jedoch weit komischer, als es sich hier liest.

Die Serie lebt von David Duchovny. Seine Darstellung des erfolglosen Autors Hank Moody (allein der Name sagt alles/spricht Bände) ist wahrlich grandios und wurde zu Recht mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Los Angeles wird in “Californication” als ein einziger, großer Sündenpfuhl dargestellt. Oberflächlicher Sex und schneller Ruhm beherrschen die Straßen. Hier erinnert mich die Serie stark an HBOs "Entourage"- nur dass hier nicht der Aufstieg, sondern der Abstieg in der Glitzerwelt Hollywoods gezeigt wird.

Neben den vielen oberflächlichigen Sexkapaden Hank Moodys steht die verlorene Liebe im Vordergrund. Hier wirkt das Drama echt und nachvollziehbar. Man kann einen Blick auf die Charaktere hinter der Fassade werfen. Trotz allem über die Stränge schlagen, ist Moody ein guter Kerl - was besonders in den Szenen mit seiner Tochter (sehr) deutlich wird. Hier frage ich mich nur, wie es in Season 2 weitergehen wird. Der große Konflikt scheint ja nun am Ende der 1sten Season erst einmal gelöst zu sein.

“Californication” hat mehr zu bieten als es auf den ersten Blick erahnen lässt: Neben den sehr exploitiven Szenen verbergen sich wahre und auch witzige Dialogschätze. Die Serie ist unglaublich gut (humorvoll) geschrieben und besitzt höchst interessante Charaktere. Wenn dann erst einmal der Humor klickt, macht Hank Moody so viel Spaß wie schon (sehr) lange keine Serienfigur mehr. 10/10 Punkten

Mittwoch, 23. Januar 2008

R.I.P. Heath Ledger


Heath Ledger, Star aus BROKEBACK MOUNTAIN und dem kommenden (Batman) THE DARK KNIGHT, wurde laut Berichten gestern Nachmittag in den USA/heute ganz früh morgens bei uns, tot in seiner Wohnung in New York aufgefunden. Wie es scheint, ist er an Medikamenten/Drogen gestorben… (Schlaftabletten)


“He was found dead in his bed in one of his residences in Soho by his housekeeper at 3:35 PM ET today. Law enforcement sources tell TMZ they believe it was not a crime, adding pills were found near his body. (…) According to NYPD a masseuse arrived at Ledger’s apartment and was let in by a housekeeper. When he didn’t answer his bedroom door, the housekeeper and the masseuse opened it and found him unconscious. They attempted to wake him, and when they couldn’t they called 911. (…) We’re told when paramedics responded, the actor was in full cardiac arrest. They attempted to perform CPR on him, but were unsuccessful. He was pronounced dead at the scene.” (TMZ.com)

Traurig und Schade um den guten Jung-Schauspieler, so wird "The Dark Knight" sein Vermächtniss für Uns sein.

STAR TREK Teaser Trailer in HD

At last! Wurde ja auch so was von Zeit - der Teaser Trailer zu J.J. Abrams STAR TREK ist in HD (480p/720p/1080p) da. Boah, wann ist endlich (wieder) Dezember…!?



Dienstag, 1. Januar 2008

DVD Details zu Miikes Spaghettiwestern

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Grindhouse: Complete Box Set aus Japan










Daß Japan in Sachen DVD Veröffentlichungen zu seinen Lieblingsländern gehört, hat Quentin Tarantino ja bereits mit den dort erschienenen Sondereditionen von Kill Bill deutlich gezeigt. Auch von Grindhouse, Tarantinos Gemeinschaftsprojekt mit seinem Busenkumpel Robert Rodriguez erscheint im Land der aufgehenden Sonne ein Komplettset, vor dem die Steelbook, Rubbelkanistern oder sonstwie Editionen im Rest der Welt zumindest in Sachen Ausstattung vor Neid erblassen dürften. Laut dem Criterion Forum sind die sechs DVD des“Complete GURAINDOHAUSU” Box Sets mit folgendem Inhalt gefüllt:

Disc 1: Death Proof (Extended Film)
-English DTS, English DD, Japanese dub
-Japanese subtitles
-Japanese Theatrical/TV trailers
-Staff/Cast Profiles (Text)
-What is Grindhouse? (Text)

Disc 2: Planet Terror (Extended Film)
-English DTS, English DD, Japanese dub
-Japanese Subtitles
-Rodriguez commentary
-International/Japanese trailers
-Staff/Cast Profiles (Text)
-What is Grindhouse? (Text)

Disc 3: Death Proof bonus materials
-Special Message to Japan from Tarantino
-Staff and Cast interviews on Death Proof
-Stunts on Wheels: The Legendary Drivers of Death Proof (20:39)
-Introducing Zoë Bell (8:59)
-Kurt Russell as Stuntman Mike (9:34)
-Finding Quentin’s Gals (21:14)
-The Uncut Version of “Baby, It’s You” Performed by Mary Elizabeth Winstead (1:48)
-The Guys of Death Proof (8:16)
-Quentin’s Greatest Collaborator: Editor Sally Menke (4:38)
-Double Dare Trailer (2:36)

Disc 4: Planet Terror bonus materials
-10-Minute Film School (11:52)
-The Badass Babes of Planet Terror (11:50)
-The Guys of Planet Terror (16:32)
-Casting Rebel (05:34)
-Sickos, Bullets and Explosions: The Stuns of Planet Terror (13:18)
-The Friend, The Doctor and The Real Estate Agent (6:42)

Disc 5: Grindhouse (191 minute theatrical cut)
-English DD, Japanese dub
-Japanese subtitles

Disc 6: Japanese only Grindhouse bonus disc (106 minutes)
-Grindhouse - US Trailer
-2006 San Diego Comicon
-Tarantino Interview (About the homages in Death Proof, About Planet Terror, Use of Music, Possible Sequel to Death Proof)
-Staff/Cast comments
-The Directors of the Fake Trailers
-Coments on past Grindhouse Films
-Making Of Planet Terror
Quelle: Criterion Forum

Über die Verpackung und sonstigen physikalischen Extrakrams (Kubrick mit Maschinengewehrprothese z.B.) ist bisher noch nichts bekannt, aber ich denke da werden uns die Japaner nicht enttäuschen. Das Set soll am 21. März erscheinen und kann unter anderem bei YesAsia, Amazon Japan, HMV und CD Japan für rund 45€ + massig Versandkosten vorbestellt werden.

Deutsches Poster zum Rachefeldzug in Burma

So sieht es aus, das deutsche Poster zu RAMBO - zwar nichts Neues, aber wenigstens in Farbe. Und so kommt Stallones blutverschmierter Arm noch besser zur Geltung…

Rambo Poster

[Quelle: Cinefacts]